David Bordwell ist zwar emeritiert, doch hält dies den US-amerikanischen Filmwissenschaftler nicht davon ab, sich sehr regelmäßig mit „Obervations on film art and Film ART zu Wort zumelden. Teils sind dies Auseinandersetzungen mit scheinbar aktuellen Entwicklungen in der Filmindustrie, manchmal werden Filme auf ein gesundes Maß herunter besprochen – wie bei „The Dark Knight“. Besonders interessant sind aber die Ergüsse über die von vielen Cinephilen vergessene Zeit vor deren Geburt.
Ausgangspunkt Bordwells neuesten Beitrags sind die immer vorhandenen, wahrgenommenen Senderlogos im Fernsehen. Einige Beispiele für deren störenden Einsatz während der Fernsehausstrahlung werden gezeigt.
Lesenswert ist „Bug: The secret History“ aber wegen der Erklärung, dass Firmenlogos – heute Senderlogos im Fernsehen – bis 1912 sehr verbreitet waren.
Damals gab es zwar keinen Rundfunk, doch die unzähligen Filmhersteller der Stummfilmzeit wollten ihr geistiges Eigentum schützen.
[...] producers were no less worried about media piracy than they are today.
Man stelle sich in heutiger Zeit vor, dass beispielsweise United Artists oder Walt Disney Pictures während eines gesamten Films ihr Firmenlogo einblenden würden. Glücklicherweise gibt es das Urheberrecht. Auch wenn dieser rechtliche Schutz Filmpiraterie nicht vorbeugen kann.
Interessant: „The Dark Knight“ war nicht nur der erfolgreichste Kinofilm des letzten Jahres (und wird James Camerons „Titanic“ nicht vom Podest stoßen), sondern auch der millionenfache Liebling in torrent-Tauschbörsen.
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6. März 2009 um 9:08 |
[...] Im Fernsehen immer zu sehen: Bug, Dog, Watermark, Cornerlogo oder Kanavalogo [...]