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Brad „Benjamin Button“ Pitt schlägt „Operation Walküre“ mit Tom Cruise um Längen

2. Februar 2009

Riesiger Erfolg für Brad Pitt und David Fincher. Ihre dritte Zusammenarbeit – nach „Sieben“ (1995) und „Fight Club“ (1999) – eroberte den ersten Platz in den aktuellen deutschen Kinocharts. Rund 434.ooo Tickets wurden gelöst. Meine Prognose für die gesamte Kinoauswertung: 1.700.000 Kinozuschauer.

Vor einer Woche definierte ich den Erfolg von „Operation Walküre – Das Stauffenberg-Attentat“ mit einem maximalen Rückgang der verkauften Eintrittskarten von 30 Prozent. Als deutschen Offizier wollten Tom Cruise am vergangenen Wochenende 234.000 Menschen sehen. Dies ist ein Rückgang von nur 26,6 Prozent. Insgesamt prognostizierte ich rund 1 Millionen Zuschauer in Deutschland. Diese Zahl erhöhe ich nun auf 1,2 Millionen verkaufte Karten während der gesamten Kinoauswertung.

(Eigentlich landete die United Artists-Produktion in der letzten Woche auf dem 2. Platz. Betrachtet man aber anstatt der Kinozuschauer das eingenommene Geld, lag „Valkyrie“ mit 3,7 Millionen US-Dollar vor dem Teeny-Vampir-Film „Twilight“, der in seiner zweiten Kinowoche rund 3,6 Millionen Dollar in die Taschen von Herbert G. Kloibers Concorde Film einspielte.)

Es folgen nun die sechs Filme mit den meisten Kinozuschauern in Deutschland von Donnerstag, den 29. Januar bis Sonntag, den 1. Februar.

  1. 434.000 Zuschauer – „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ (USA 2008) – Warner Bros.
  2. 262.000 Zuschauer – “Twilight” (USA 2008) – Concorde Filmverleih
  3. 255.000 Zuschauer – „Die wilden Hühner und das Leben“ (Deutschland 2009) – Constantin Film
  4. 234.000 Zuschauer – “Operation Walküre: Das Stauffenberg-Attentat” (USA, Deutschland 2008) – 20th Century Fox of Germany
  5. 209.000 Zuschauer – “Bolt” (USA 2008) – Buena Vista International

Tom Cruise überlebt den deutschen Kinostart von „Operation Walküre“

27. Januar 2009

Das erste Wochenende in deutschen Kinosälen hat Tom Cruise überlebt. In der Berichterstattung über die Kinohitparade von Spiegel Online wird „Valkyrie“ wie der Bryan Singer-Film im englischen Original heißt, zwar als wirtschaftlich enttäuschender Kinostart bezeichnet, doch warte ich erst einmal das 2. Wochenende ab. Falls das Interesse um nicht mehr als 30 Prozentpunkte sinkt – sprich mindestens 223.000 Kinotickets gelöst werden – würde ich den Film als Erfolg in Deutschland feiern. Erfolg bezieht sich aber nur auf die wirtschaftliche Seite der Medaille.

Anzumerken ist allerdings, dass die United Artists-Produktion seit ihrem Kinostart in den USA an keinem einzigen Tag das meiste Geld einspielte und auf Platz Nummer 1 der Box-Office-Charts war, trotzdem schon bei einer Summe von knapp 81 Millionen Dollar (Stand: 26. Januar 2009) steht.

Und auch wenn es Tom Cruise weder in seinem Heimatland, noch in Oliver-Pocher-verarscht-Cruise-und-Stauffenberg-und-bekommt-dafür vom SWR-Rundfunkrat-einen-auf-Deckel-Deutschland geschafft hat, den ersten Platz zu erreichen: Weltweit war „Walküre“ mit 13,2 Millionen Dollar der erfolgreichste Film außerhalb Nordamerikas.

Meine Prognose für die gesamte Spieldauer in Deutschland: 1 Million Kinozuschauer.

Hier nun die Auflistung der sechs Filme mit den meisten Kinozuschauer von Donnerstag, den 22. Januar bis Sonntag, den 25. Januar 2009.

  1. 387.000 Zuschauer – „Twilight“ (USA 2008) – Concorde Filmverleih
  2. 319.000 Zuschauer – „Operation Walküre: Das Stauffenberg-Attentat“ (USA, Deutschland 2008) – 20th Century Fox of Germany
  3. 297.000 Zuschauer – „Bolt“ (USA 2008) – Buena Vista International
  4. 142.000 Zuschauer – „Transporter 3“ (Frankreich 2008) – Universum Film/ Buena Vista International
  5. 139.000 Zuschauer – „Sieben Leben“ (USA 2008) – Sony Pictures Releasing
  6. 95.000 Zuschauer – „SAW 5“ (USA, Kanada 2008) – Kinowelt Filmverleih

[via]

Senator Film hat keine Ausdauer und ändert Geschaftsstrategie

1. September 2008

Voller Hoffnung erwarben im Oktober 2005 der Filmproduzent Marco Weber und der Medienanwalt Helge Sasse 50,1 Prozent der damals insolventen Senator Film. Auch Roland Berger, Gründer der gleichnamigen Unternehmensberatung, und der ehemalige Bertelsmann-CEO Thomas Middelhoff beteiligten sich an der Filmfirma. Deren einzige Einnahmequelle war zu diesem Zeitpunkt die Filmbibliothek. (more…)